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 Stanislav Tomečka          


    
 

Das original tschechische Kristallglas

Glas, welches sich in der ganzen Welt berühmt geworden ist. Für seinen Ruhm nicht nur der Kunst unserer Glasmacher verdankt, aber auch der Sage, die es begleitet hat. Man glaubte, daß es nach Hause Gemütsruhe mitbringt und daß der Blick in diesen Kristall den Sinn koncentriert möchte.

Man erzeugt dieses Kristallglas schon 150 Jahre nicht mehr und wir können nicht heute dieses Glas anfertigen, sondern auch nachbilden.

 

Aufkommen - Ruhm - und Untergang des Tschechischen Kristallglas

Entstehung dieses Glases ist mit der Renaissance Vorliebe der antischen Schneide-Steine verbindet. Zu Beginn des l7. Jahrhunderts kamen zum königlichen Hofe Kaisers Rudolf II. die ersten italienischen und deutschen Glasschneider (Lehman, Misserions und weitere). Sie gravierten besonders ist Kristall, das sich auf unserem Gebiete befand. Diese Meister haben ungewöhnliche Eigenschaften des tschechischen Glases entdeckt. Man konnte in dieses Glas schneiden. Das ermöglichte kein anderes Glas. Diese Entdeckung führte die Glashütte Eigenschaften ihres Glases dem Bergkristall zu annähern. Im Jahre 1683 hat der Glashüttenmeister Michael Müller Kreideglas entdeckt. Dieses ist dem Kristall gleichgekommen. Im Verlaufe einiger Jahre wurde dieses Glas in der Mehrzahl der Glashütten erzeugt.

Schon zu Beginn des 18. Jahrhunderts beherrschten die tschechischen Geschäftsleute die Weltmärkte. In den 12 größten europäischen Städten waren Handelsfaktorien "Tschechische Häuser", in 38 eurapäischen Häfen und außer Europa auch in Baltimore, Beiruth, Kairo, Mexiko, New York und Smyrna. Heute sagte man, daß das die ersten Großhandel waren. Man bot hier nicht nur die Schneide-Getränkgefäße an, sondern auch Tafelglas. Das waren nicht die Fensterscheiben, die wir heute kennen. Diese nannte man Krönscheiben und dieses Glas war unser Stolz. Dann zu kleineren Maße Glas des Tipes Antik und kleine Rädchen genannte "Bucny" (= Scheibenglas). Zur Verglasung der ganzen Fenster benützte man nicht tschechisches Kristallglas, sondern billigeres Ortsglas. Man setzte das Kristallglas in Fenster als Dekoration ein, z.B. gemalte Scheiben. Es ist auch möglich, daß sich die Hausbesitzer sagten : " Und wenn etwas auf der Sage wäre = heitere Gemütsruhe, immer in fröhlicher Stimmung sein!" .......

Es sah so, daß den Aufschwung des tschechischen Kristalls nicht bedrohen kann. Die Versuche das tschechische Kristallglas zu nachahmen waren genauso erfolglos, wie die Versuche der tschechischen Glasmacher venezianisches Glas zu nachahnen.

Zu Beginn des 19.Jahrhunderts geht die Produktion des tschechischen Kristallglas nach und nach zugrunde. Aus den Glashütten blieben nur einige, und aus den Glaskompanien nur zwei. Das verursachte die Entdeckung des neuartigen Glases: des englischen bleihaltigen Glases. Heute erzeugt man dieses Glas. Es schmelzt bei niedriger Temperatur. Man konnte es besser schleifen und schneiden um billigere Preise. Die Tschechen reagierten spät die Beliebtheit des neuen Schleifglases und ließen sich aus den Weltmärkten hinausdrängen. In der zweiten Hälbte des 19. Jahrhunderts wurde das tschechische Glas wieder berühmt und der Ruhm der tschechischen Glashütten erwachte zu neuem Leben. Aber das ist schon Geschichte eines anderen Glases.

Man erzeugt dieses Kristallglas schon 150 Jahre nicht mehr, trotzdem es Mensch in Böhmen finden kann. Die ausgestellten Scheibchen kamen aus den Boden-Funden der alten Objekten her. Wir haben beliebt die Lott und Schwarzlott-Zeichnungtechnik. Die Lott-Zeichnung mit der alten abstreicher Technik durchgeführt ist.